Die Tanzmeditation

Die Tanzmeditation, die den normalen Zustand einer Meditation durch Bewegung erschafft.

“Tanzmeditation zum Wegfliegen!”

Laße den Tanz in seiner eigenen und einzigartigen Weise fließen. Folge deinem Körper, wie er sich bewegt und erzwinge nichts. Lasse es passieren, denn der Tanz ist nicht von dir gemacht, sondern ein spontanes Ereignis. Es ist eine Feierstimmung, denn du machst nichts fürchterlich Ernstes, sondern du spielst mit deiner Lebensenergie herum. Du erlaubst deiner Energie, sich in ihrer eigenen Art und Weise auszudrücken. So wie der Fluss fließt und der Wind bläßt, so tanzt du.

Wenn nur noch der Tanz übrig bleibt und der Tänzer “verschwindet”, dann ist das Meditation. Wenn nur noch der Gesang da ist und der Sänger verschwindet, dann ist das Meditation.

Vergiß das du Tänzer bist, werde ein einziger Tanz!

So funktioniert die Tanzmeditation: Tanze so vertieft, das du völlig vergisst, das du überhaupt tanzt. Beginne zu fühlen, das du ein einziger Tanz bist. Diese Trennung muß verschwinden.

Wenn nur noch das Tanzen da ist, dann ist dieser Zusatnd das Alleshöhste, das ist Meditation. Ein Geschmack von Glückseligkeit, Göttlichkeit, von Süße, Wahrheit, Ekstase und Freiheit.

Und sei spielerisch. Vergiss nie das Wort spielerisch. Das gehört einfach dazu!

Die Kundalini Meditation

Die Kundalini-Meditation zählt wie die Dynamische Meditation zu den aktiven Meditationen, in denen körperliche Aktivität eine große zentrale Rolle spielt. Für westlich orientierte Menschen ist eine meditative Haltung oft schwer zu erreichen, da sie sehr außen-, erlebnis- und aktionsorientiert sind.

Die Kundalini-Meditation soll sie da abholen, wo sie gerade stehen. Stark auf Bewegung ausgerichtet, soll sie körperliche und emotionale Spannungen abbauen. Das Ziel ist es, von Aktion (körperlicher Bewegung) zu “In-Aktion” zu gelangen, von Außenorientierung zu Innenschau und von da zur inneren Ruhe und zur Stille.

Durch die schüttelnden Bewegungen, dem wesentlichen Charakter der Kundalini-Meditation, wird laut Osho die Kraft der Kundalini, auch Schlangenkraft genannt, aktiviert.

Die Dynamische Meditation

Eine Dynamische Meditation dauert etwa eine Stunde und hat fünf Phasen. Man kann diese Meditation alleine machen, doch die Energie wird natürlich viel stärker, wenn man sie in einer Gruppe macht. Man macht individuelle Erfahrungen, so sollte man während der ganzen Meditation die Augen geschlossen halten und die anderen Person um sich herum vergessen. Dies kann man mit einer Augenbinde bzw. einem Tuch unterstützen. Auch sollte man die Dynamische Meditation nicht auf nüchteren Magen machen und die Kleidung sollte weit und bequem sein.

Du mußt hellwach und achtsam bei dieser Meditation sein. Verliere dich nicht, denn während du atmest kann es dir leicht passieren, das du es vergisst. Du kannst so sehr mit dem Atem eins werden, dass du den Beobachter vergisst. Doch dann entgeht dir das Wesentliche. Dein Atem sollte so tief und so schnell wie möglich sein, bleibe aber dennoch ein Beobachter. So beobachte was geschieht, so als ob du dein Zuschauer wärst und und mit jemand anderem das Gleiche geschähe, als ob das alles nur im Körper vor sich geht und das Bewusstsein ist zentriert und schaut zu.

In allen dieser drei Phasen musst du Zeuge bleiben. Und wenn in der vierten Phase alles plötzlich stillsteht und du vollständig passiv geworden bist, wie eingefroren – dann erreicht die Wachheit ihren eigenen Höhepunkt.

In der fünfte Phase wird mit der Musik getanzt (jeder wie er will), so drückst du deinen Dank an die Schöpfung aus und nimm dieses Glücksgefühl mit in den Tag.